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Konstruktion & Materialien

Dichtheits- und Umweltprüfungen definieren

Ein Dichtheits- oder Umweltziel wird kalkulierbar, wenn Exposition, Baugruppenzustand, Vorrichtung, Medium oder Druck, Temperatur, Ablauf, Haltezeit, Grenzwerte, Nachprüfungen, Mustermenge und Nachweisformat feststehen. Eine Leistungsbezeichnung allein definiert weder Fertigungs- noch Validierungsumfang.

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Entscheidung im Überblick

Diese Punkte gehören in die Entscheidung

  • Kennzeichnen Sie den genauen Dichtweg und die geprüfte Baugruppenkonfiguration.
  • Schreiben Sie das Verfahren als Ablauf mit Aufbau, Werten, Dauer, Abnahme und Nachprüfungen.
  • Trennen Sie Entwicklungsvalidierung von routinemäßiger Serienprüfung und Versandnachweisen.
  • Übertragen Sie Ergebnisse nur auf die geprüfte Konfiguration sowie freigegebene Materialien, Geometrie und Prozesse.
Inhalt dieses Leitfadens
  1. 1Dichtgrenze kennzeichnen
  2. 2Definition der Umweltprüfung
  3. 3Validierung von Serienprüfung trennen
  4. 4Kombinierte Umweltfolgen definieren
  5. 5Prüfänderungen und Fehler bearbeiten
  6. 6Häufige Fehler in Prüfdefinitionen

Arbeiten Sie die Abschnitte nacheinander durch und führen Sie offene Punkte in einem dokumentierten Fertigungs- oder Beschaffungspaket zusammen.

Dichtgrenze kennzeichnen

Markieren Sie jeden möglichen Weg: Steckerschnittstelle, Kabeleintritt, Einzeldrahtdichtung, Tülle, Spleiß, geformte Abzweigung, Plattendurchführung, Kappe oder Gerätedetail. Geben Sie an, ob Stecker gesteckt, gekappt, in einer Platte montiert oder frei geprüft werden.

Nutzen Sie vollständige Revision und Materialkombination. Kabeldurchmessertoleranz, Mantel, Dichtung, Kontaktposition, Formgeometrie und Montageprozess können die Dichtwirkung verändern.

Definition der Umweltprüfung

Vervollständigen Sie das Verfahren vor Angebots- oder Berichtsanfrage.

Probe und AufbauTeil und Revision, Menge, Konditionierung, Ausrichtung, Steckzustand, Kappen oder Geräteschnittstelle, Vorrichtung und Dichtweg.
ExpositionMedium, Druck, Tauchen oder Sprühen, Temperatur, Konzentration, Durchfluss, Staub oder andere Bedingung, Rampe, Haltezeit und Wiederholungen.
AnnahmeLeck- oder Eindringgrenze, Sichtzustand, Maßänderung, elektrische oder funktionale Nachprüfung, Zeitpunkt und Einheiten.
Umfang und NachweisEntwicklungsvalidierung oder Serienprüfung, Stichprobenhäufigkeit, Nachweisfelder, Kennung, Abweichungen und Entscheidung.

Validierung von Serienprüfung trennen

Entwicklungs- oder Qualifikationsprüfungen können ausgewählte Muster und längere Abläufe zur Konstruktionsbewertung nutzen. Serienprüfungen können mit anderem Verfahren oder anderer Häufigkeit ein vereinbartes Merkmal überwachen. Beides ersetzt einander nicht automatisch.

Nennen Sie, welches Ergebnis Auftrag oder Lieferung begleitet und welches in den Entwicklungsunterlagen bleibt.

Kombinierte Umweltfolgen definieren

Wenn mehrere Expositionen zusammenwirken, dokumentieren Sie Reihenfolge und Probenzustand zwischen den Schritten.

  • Temperaturkonditionierung vor oder während der Dichtheitsexposition.
  • Biegung, Zug, Vibration oder Steckzyklen vor Leck- oder Eindringprüfung.
  • Flüssigkeit, Öl, Reiniger, Chemikalie, UV, Abrieb, Staub oder Feuchte mit Konzentration und Dauer.
  • Elektrische, visuelle, maßliche oder funktionale Prüfung während oder nach dem Ablauf.

Prüfänderungen und Fehler bearbeiten

Dokumentieren Sie Verfahrensabweichungen, Schäden außerhalb des Zielmerkmals, Vorrichtungsänderungen, Wiederholungsregeln und Fehlerentscheidung. Ein Wiederholungsergebnis bleibt mit ursprünglichem Muster und Wiederholungsgrund verknüpft.

Ändern sich Baugruppe oder Verfahren, bestimmen Sie die Relevanz früherer Ergebnisse und den zu wiederholenden Nachweis.

Häufige Fehler in Prüfdefinitionen

Vermeiden Sie die Bezeichnung wasserdicht ohne Methode, eine Prüfung des ungesteckten Steckers bei gestecktem Einbau, fehlende Kappen oder Plattenschnittstellen und einen reinen Pass-Vermerk ohne Werte oder Abnahmeregel. Übertragen Sie ein Ergebnis nicht auf ungeprüfte Kabeldurchmesser, Materialien oder Formgeometrien.

Praktische Fragen

Fragen, die dieser Leitfaden beantwortet

Reicht eine IP-Schutzart für das Angebot einer gedichteten Kabelkonfektion?

Nein. Nennen Sie maßgebliches Verfahren und Stufe, Ausrichtung, gesteckten oder ungesteckten Zustand, Kappen oder Geräteschnittstelle, Expositionsfolge, Dauer, Annahme, Nachprüfungen und ob Entwicklung oder Serienprüfung gemeint ist.

Was unterscheidet Leck-, Tauch- und Sprühprüfung?

Sie verwenden andere Medien, Druck- oder Expositionswege, Vorrichtungen, Bedingungen und Grenzwerte. Das Geräteprojekt legt fest, welches Verfahren das Dichtungsrisiko abbildet und wie Ergebnisse bewertet werden.

Gilt ein Musterergebnis nach Material- oder Geometrieänderung weiter?

Prüfen Sie die Folgen von Stecker, Dichtung, Kabeldurchmesser, Mantel, Umspritzmaterial, Prozess, Geometrie oder Vorrichtung. Wiederholen oder ergänzen Sie den Nachweis, wenn die Änderung den geprüften Dichtweg beeinflusst.

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Zugehörige Ressourcen und Fertigungsbereiche

Angebot anfragen

Dichtheits- oder Expositionsverfahren senden

Senden Sie Baugruppenrevision, Dichtstellen sowie Stecker- und Kabeldaten. Beschreiben Sie Probenzustand, Vorrichtung und Medium oder Druck. Ergänzen Sie Temperatur, Ablauf und Haltezeit. Nennen Sie Grenzwerte, Nachprüfungen, Mustermenge und Nachweisbedarf.

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