Fertigung, Prüfung & Qualität
Fertigungsprozess und Kontrollpunkte
Die Fertigung einer Kabelkonfektion bleibt beherrscht, wenn Zeichnung und BOM Materialidentität, Drahtvorbereitung, Anschlüsse, Verlegung, Umspritzung oder Montage, Inspektion, elektrische oder vorgegebene Prüfung, Kennzeichnung, Verpackung und Nachweise durchgängig festlegen. Ein wirksamer Kontrollpunkt liegt dort, wo ein Fehler noch erkenn- und korrigierbar ist.
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Entscheidung im Überblick
Diese Punkte gehören in die Entscheidung
- Beginnen Sie jede Arbeitsfolge mit einem freigegebenen Paket und sichtbarer Komponentenidentität.
- Platzieren Sie Zwischenprüfungen, bevor der nächste Schritt das Merkmal verdeckt oder festlegt.
- Nutzen Sie komponenten- und zeichnungsspezifische Kriterien für Drahtvorbereitung, Crimp, Lötung, Verlegung, Umspritzung und Montage.
- Verbinden Sie Endnachweise mit Teil, Revision, Los- oder Teilekennung des Auftrags.
Inhalt dieses Leitfadens
- 1Ein Fertigungspaket freigeben
- 2Prozess- und Kontrolltabelle
- 3Material vor der Verarbeitung prüfen
- 4Kontrolle vor dem Verdecken platzieren
- 5Mit definierten Prüfungen und Nachweisen abschließen
- 6Häufige Lücken in der Prozesskontrolle
Arbeiten Sie die Abschnitte nacheinander durch und führen Sie offene Punkte in einem dokumentierten Fertigungs- oder Beschaffungspaket zusammen.
Ein Fertigungspaket freigeben
Die Fertigungseingabe nennt Revisionen von Zeichnung, BOM und Verdrahtungstabelle, freigegebene Komponenten und Alternativen, genehmigte Abweichungen, Prozess- und Prüfhinweise, Prüfverfahren, Kennzeichnungen, Verpackung, Menge und auftragsspezifische Nachweise. Entfernen Sie ersetzte Stände aus dem aktiven Ablauf.
Verwenden Sie Teile- und Revisionskennungen auf Laufkarten, Anweisungen, Vorrichtungen oder Programmen und Prüfprotokollen, soweit für die Zuordnung nötig.
Prozess- und Kontrolltabelle
Wählen Sie Kontrollen aus der realen Baugruppe, statt jeden möglichen Schritt zu kopieren.
| Material und Vorbereitung | Teileidentität, Wareneingangszustand, Lagerung und Kommissionierung, Schnitt- und Abisolierlänge, Leiter- und Isolationszustand sowie Kennzeichnung. |
|---|---|
| Anschluss und Montage | Crimp- oder Lötkriterien, Kontaktsitz, Dichtungen und Verriegelungen, Spleiße, Steckerorientierung, Pinbelegung, Verlegung, Binder, Schläuche und Schutz. |
| Umspritzen und Sonderarbeit | Einlegeteil- und Kabelposition, Material- und Einrichtungsidentität, Hüllraum, Abgänge, Übergänge, Oberfläche, Entgraten und lieferantenkoordinierte Übergabe. |
| Endprüfung und Lieferung | Maße, Erscheinung, Durchgang, Polarität oder benannte Prüfungen, Kennzeichnungen, Verpackung, Rückverfolgbarkeit, Nachweise und Versandvorbereitung. |
Material vor der Verarbeitung prüfen
Prüfen Sie vollständige Komponentenidentität, Quellenstatus, Draht- oder Kabelaufbau, Kontakte, Dichtungen, Verriegelungen, Zubehör, Formmaterial, Kennzeichnungen und Schutz vor dem Zusammenfügen. Wareneingangsprüfungen richten sich nach den Risiken und vorgegebenen Kriterien dieser Teile.
Trennen Sie ähnlich aussehende Varianten, wenn Kodierung, Beschichtung, Material, Größe oder Dokumentenumfang abweichen.
Kontrolle vor dem Verdecken platzieren
Die Beispiele hängen von der Baugruppe ab; das Prinzip bleibt gleich.
- Abisolierte Leiter prüfen, bevor Kontakt, Lötung, Dichtung oder Umspritzung sie verdecken.
- Kontakt, Dichtung, Kammer und Verriegelung prüfen, bevor Stecker geschlossen oder Rückschalen montiert werden.
- Pinbelegung und Verlegung prüfen, bevor Schutz, Binder, Umspritzung oder Verpackung den Zugang begrenzen.
- Einlegeteilposition und Kabelabgang vor und nach dem Umspritzen nach Vorrichtung oder Zeichnung prüfen, soweit der Prozess es verlangt.
Mit definierten Prüfungen und Nachweisen abschließen
Führen Sie nur für das freigegebene Verfahren geltende Prüfungen mit definierter Vorrichtung, Werten, Abfolge, Grenzwerten, Häufigkeit und Fehlerreaktion durch. Kennzeichnen Sie Nachweise je Teil, Stichprobe, Los, Erstmuster oder Versand.
Die Endprüfung umfasst auch Kennzeichnung, Verpackung, Menge, Dokumentensatz und Zielvorgaben des Auftrags.
Häufige Lücken in der Prozesskontrolle
Typisch sind Arbeitsanweisungen ohne aktuellen Stand, Prüfprogramme mit anderer Steckernummerierung, Materialidentifikation nur nach Aussehen und Prüfung erst nach Verdecken des Merkmals. Ein Pass-Vermerk ohne Teil, Revision, Methode und Rückverfolgungskennung bleibt ebenfalls unklar.
